3 TAGE FREI — The Art of Protest

Die Einreichungen für THE ART OF PROTEST wurden nun ausgelost. Unter anderem stehen Yahi Nestor Gahe, Ronja Schweikert, Dahab Paulos und Alessandro Giaquinto aus Stuttgart sowie Ricarda Walter / PUNKAKADEMIE und Leonardo Rodrigues aus Baden-Württemberg auf der Bühne, die Protest als künstlerische Haltung in kurzen performativen Interventionen verhandeln.

Bald gibt's hier mehr Infos zum Programm — wir halten euch auf dem Laufenden!


The Art of Protest — das war der Open Call


Ausschreibung der Freie Tanz- und Theaterszene Stuttgart gUG (FTTS) im Rahmen von 3 TAGE FREI von Theater RAMPE, dem Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. (LaFT BW e.V.) in Kooperation mit der Freien Tanz- und Theaterszene Stuttgart gUG (FTTS)

Im Rahmen der gekürzten Festivalausgabe 3 TAGE FREI lädt das Festival 6 TAGE FREI – Festival der Freien Darstellenden Künste Künstler*innen der Freien Tanz- und Theaterszene aus Baden-Württemberg ein, sich mit performativen Beiträgen an der Festivaleröffnung zu beteiligen. Gesucht werden kurze künstlerische Interventionen, die sich mit Protest, Widerstand, Utopien und den Kulturkürzungen auseinandersetzen und gemeinsam eine Eröffnungs-Revue im Sinne einer »Protestgala« bilden.

Der Open-Call wird ermöglicht durch die Freie Tanz- und Theaterszene Stuttgart gUG, den LaFT BW e. V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und die Péter Horváth Stiftung.

VORAUSSETZUNGEN

Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Wohnort und der Arbeitsschwerpunkt in Baden-Württemberg sowie eine professionelle, freischaffende Tätigkeit in der Freien Tanz- und Theaterszene.

KONZEPT: PROTESTGALA / REVUE

Die Eröffnungsgala des 3 TAGE FREI bildet den formalen Rahmen für die eingeladenen künstlerischen Beiträge. Die Dramaturgie dieser Gala orientiert sich an Formen der Revue und lebt von Abwechslung, Rhythmus und dem direkten Nebeneinander sehr unterschiedlicher Positionen. Anknüpfend an die historisch politische und gesellschaftskritische Tradition der Revue sowie an heutige Rezeptionsgewohnheiten, arbeitet das Format mit schnellen Übergängen, pointierten Formen und starken Bildern. Als kollektiver Auftakt wechseln sich die performativen Beiträge im Rahmen der Eröffnung mit Reden des Festivalteams und Grußworten eingeladener Politiker*innen sowie diskursiven Momenten ab. Die Eröffnungsgala versteht sich als vielstimmiger Beginn: laut und leise, humorvoll und ernst, widersprüchlich, unbequem, solidarisch und offen für unterschiedliche ästhetische Haltungen.

KONTEXT: WARUM PROTEST?

Die erheblichen Kürzungen der öffentlichen Kulturförderung machen ein radikales Umdenken notwendig und betreffen insbesondere die Freie Szene. Gleichzeitig erleben wir gesellschaftliche, politische und demokratiegefährdende Entwicklungen sowie globale Konflikte, die eine laute, kreative und solidarische Protestkultur dringlicher denn je werden lassen. Mit der gekürzten Festivalausgabe 3 TAGE FREI rückt das Festival bewusst die Kunst des Protests in den Mittelpunkt und stellt die Frage, wie künstlerische Praxis heute Haltung zeigen kann: durch Zuspitzung, Risiko, mutige Bündnisse und das Beharren auf der Möglichkeit, dass die Welt auch anders sein kann.

Zur Online-Bewerbung

Bei Fragen zur Ausschreibung könnt ihr uns ausschließlich per Mail unter produktion@ftts-stuttgart.de kontaktieren.

Alle Infos auch unter ftts-stuttgart.de